AUF DEM ROTHEN HORST

Themenweg Geologie

Die Geologie rund um den Rothen Horst spielt in der Geschichte Bad Vilbels eine ganz entscheidende Rolle. Als Horst wird eine geologische Hebung bezeichnet. In Bad Vilbel wurde der Hügel südlich der Altstadt der Rothe Horst genannt. Er  besteht aus recht leicht zu erreichendem (rotem) Sandstein – fachlich auch der Rotliegende genannt.

 

Steinbrüche schon bei den Römern

Seit der Römerzeit und bis in die 1950er Jahre wurde der Sandstein als Baustoff in zahlreichen Brüchen abgebaut und zur Errichtung verschiedenster Bauwerke, wie auch zu aller Art von Steinmetzarbeiten verwendet. Die erhaltenen ehemaligen Steinbrüche sind heute Naturräume, teils Biotope. Die ehemaligen Abraumhalden wurden zunächst zu Weinbergen, später in Streuobstwiesen umgewandelt. Das alles können Sie bei ihrer Wanderung begehen – es ist offen und frei für ihre Entdeckungen.

 

Mineralwasser aus der Tiefe

Doch damit nicht genug: Die besonderen geologischen Formationen ermöglichten auch die Förderung des Mineralwassers. Dazu entwickelten sich  über einst zahlreiche Quellen ca. 30 Abfüll-Betriebe im Stadtgebiet.

 

Geologie ist die Geschichte Bad Vilbels

Neben vielen Informationen zur Geologie und der damit verwobenen Geschichte Bad Vilbels, bietet dieser kurze Weg Ausblicke in den Taunus und die Wetterau ebenso wie Abschnitte schmaler Pfade. Entspannende Pausen sind an verschiedenen Stellen, mitten im schattigen Steinbruch oder am Aussichtspunkt der ehemaligen Weinberg-Terrassen möglich.

 

Vom Marktplatz hinein in die Steinbrüche

Vom Marktplatz mit seinen historischen Gebäuden aus führt der Weg schnell bergan, an der Kante von zwei ehemaligen Steinbrüchen entlang. Mit Aussicht über Bad Vilbel, bis zum Taunus und tief in die Wetterau. Informationstafeln erläutern die Zusammenhänge und erlauben Verschnaufpausen, bevor es mittels einer Treppe wieder hinab geht. Direkt durch zwei begehbare, ehemalige Steinbrüche, die heute wichtige Biotope sind. Dann auf Pfaden entlang des Edelbachs und wieder hinauf auf den Rothen Horst. Heute mit Obstbäumen bewachsen lassen sie ihre Herkunft als Abraumhalden kaum mehr erahnen.

 

Rastplatz mit Aussicht

Hier oben lädt ein Rastplatz zum Picknick und Schauen ein. Danach wird der Bad Vilbeler Friedhof erreicht wird. Ein Abstecher zur Auferstehungskirche und deren Kirchhof lohnt, denn Mauern und eingelassene alte Grabsteine zeugen von der Nutzung des Bad Vilbeler Sandsteins. Treppab wird der Gerberpark erreicht.

 

Wasser überall

Die Nidda begleitend, führt der Weg vorbei an der Alten Mühle und der Wasserburg zurück in die Altstadt. Das Brunnenmuseum auf dem Marktplatz schließlich informiert mit vielen Exponaten über die Entstehung und Verwendung des Bad Vilbeler Mineralwassers.

EINSTIEGSSTELLEN: Am Marktplatz, Parkplatz am Friedhof – Lohstraße
WEGSTRECKE: 3 km
DAUER: circa 1 Stunde
HÖHENUNTERSCHIED: 110 m

KATEGORIE: Mittelschwer

Mittelschwer, nicht barrierefrei, nicht für Kinderwagen geeignet, gutes Schuhwerk erforderlich! Einige kurze, steile Abschnitte.

 

DOWNLOAD: GPX-DATEI

DOWNLOAD: FLYER

Weißes Symbol einer Weintraube über einem Hügel, auf einem dunkelblauen, abgerundeten Quadrat – perfekt, um auf die Wanderwege in Bad Vilbel aufmerksam zu machen oder alle anzusprechen, die gerne in der Nähe von Frankfurt wandern.

200412_Rother Horst_geglaettet  GPX

50 100 150 200 5 10 15 Entfernung () ()
Keine Höhendaten
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimalhöhe: Keine Daten
Maximalhöhe: Keine Daten
Höhengewinn: Keine Daten
Höhenverlust: Keine Daten
Dauer: Keine Daten